Wie zur Weihnacht der Brandschutz erfunden wurde

Die Weisen aus dem Morgenland − Eine Weihnachtsgeschichte

Da das Jahrtausend noch jung war und erst 16 Jahre ins Land gezogen waren, hörten allmählich auch die letzten Menschen in den hintersten Winkeln des Landes Germanien von neuesten Errungenschaften, aber auch von den Missgeschicken, aus deren Königlicher Haupt- und Residenzstadt Berlin.

Als dortselbst am Rande in pulchra agro [1] im alten Jahrtausend ein portus volatus [2] gebaut werden sollte, war dafür alles von Fortus Robur [3] bestens geplant und von Spina und Abax Farina [4] bestens geleitet. Doch eines konnte ihre hochfliegenden Ideen und Pläne aus der Bahn werfen: dass genau zu dieser Zeit der BRANDSCHUTZ erfunden wurde. Und das kam so:

Da der portus volatus geplant und gebaut wurde zu pulchra agro im germanischen Lande, zur Zeit des Königs Pistorius [5], siehe, da kamen die Weisen vom Morgenland nach Brenoburgum und sprachen: „Wo ist der neugebaute portus volatus der Germani? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzusehen. Und Geschenke wollen wir bringen, um zu testen und zu prüfen, ob er taugt zum Schutze der vielen hospitis und vectores.“

Als das der König Pistorius hörte, erschrak er und mit ihm das ganze Berlin. Und Pistorius ließ versammeln alle Hohenpriester, Schriftgelehrte, architecti und ingenia unter dem Volk und erforschte von ihnen, ob etwas falsch oder schief liefe auf der area aedificii.

Und sie sagten ihm: „Zu pulchra agro im Lande Brenoburgum haben wir alles nach bestem Plane und Wissen errichtet; denn also steht es geschrieben in der lex aedificii Brenoburgii [6]” Und der König erklärte ihnen: „Der portus volatus pulchra agri im Lande Brenoburgum ist mitnichten die kleinste unter den portibus volatubus Germanias; denn von dort sollen fliegen 45 decies centena milia vectores und sprießen sollen pecuniae und sestertii für mein Volk, dessen HERR und König ich allein bin.”

Da er aber den architecti und ingenia nicht traute, wollte Pistorius die Weisen heimlich aushorchen lassen, um im Vertrauen und mit Fleiß vorher zu erlernen, welche Geschenke sie bringen und welche Prüfung sie wohl durchführen mögen. Dies befahl er seinem engsten Vertrauten, dem tapferen Virtus Obses [7]. Der war aller Listen mächtig und um jedes Misstrauen zu vertreiben, verkleidete er sich als Weihnachtsmann, um so die Weisen aufzusuchen und ihre Geheimnisse zu erfahren.

Als die Könige in ihm aber einen trotteligen Weihnachtsmann [8] sahen, der keinen Schimmer von irgendetwas zu haben schien, gewannen sie ihn schnell lieb und ließen sich vom ihm in das prächtige Schloss in der Hauptstadt führen. Er lud sie ein zu Hammelfleisch und Wein. Bald wurden so die Gespräche vertrauter und der Ton gelockerter. Endlich fasste sich der Weihnachtsmann ein Herz, wies gen Brenoburgum und sprach:

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„Gehört hab‘ ich wohl von Euch, ihr weisen Männer, ihr kommt von weit her in den kalten rauen Norden, was ist wohl hier Euer hochehrwürdiges Ziel und Begehr?“ „Nun lieber Weihnachtsmann, da hat Er sicher recht“, antwortete zuerst Melchior:

„Doch sind unsere Münder verschlossen und Auskünfte sind uns nur erlaubt an die weisen Herrn Spina und Abax Farina, oder aber an jenen, der jetzt Gebieter ist über den portus volatus da draußen im sandigen Brenoburgum. Ist es nicht so, dass er so wenig gedeihen mag, wie eine Rose in trockenem Wüstengrunde?“

Da der Weihnachtsmann sah, dass er bei Melchior auf Granit beißen würde, goss er großzügig eine neue Runde des kräftigen Weines ein. Erst nach einer Weile deutete er auf den Beutel, den Caspar trug und der schwer zu sein schien, weil sich Tuch und Leder beulten. „Was habt Ihr da schönes und schweres mitgebracht?“ fragte der Weihnachtsmann, Caspar aber erwiderte: „Lieber guter Weihnachtsmann, auch meine Zunge ist gebunden an das Versprechen, dass wir den Herren von Brenoburgum gegeben haben. Weiß ich Eure Gastfreundschaft wohl zu schätzen, so wären meine Lippen aber mit Fluch belegt, würde ich Euch das Geheimnis gar verraten.“

Da erkannte der Weihnachtsmann, dass die Lüftung der Geheimnisse sicher schwierig werden würde und goss weiter kräftig Wein ein, um mit der Zeit die Zungen zu lockern. Schon bald ließ sich von Melchior lautes Schnarchen vernehmen und zeugte davon, dass der weise Mann nach der weiten Reise müde war und der Wein seine Wirkung tat.

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Als für den Weihnachtsmann ein dritter Anlauf nötig schien, um hinter das Geheimnis der weisen Könige und ihres Besuches zu kommen, bevor sie alle drei selig entschlafen sind, hub er an: „Lieber Herr Balthasar, Ihr scheint mir der freundlichste und dankbarste Mensch zu sein, den ich jemals hier bewirtet habe. Seid versichert, dass kein Wort und keine Silbe des hier gesagten von mir an das Ohr der Herren in Brenoburgum gelangt. Wollt Ihr im Vertrauen mir ein weniges verraten, damit ich nicht von Euch scheiden muss ohne jemals etwas von Euren hohen Aufgaben und Eurem hehren Ansinnen vernommen zu haben.“

Da sich Balthasar vorsichtig umblickte und gewahrte, dass auch Caspar inzwischen selig schlummerte und wohl kein Zeuge seinen Worten lauschen konnte, sprach er: „Nun, wir sind wahrlich von weither gekommen und haben Eure Gastfreundschaft genossen. Wie Ihr richtig vermutet, war das nicht alleinig Ziel und Auftrag dieser Reise. Doch auch ich darf Euch weniges nur verraten von unseren Gaben und Geschenken. Wenn Ihr aber morgen hinausgeht auf die area aedificii, so werdet Ihr Zeuge eines mächtigen Zaubers, der so wunderbar und spektakulär ist, dass Ihr ihn nimmermehr vergessen werdet.“ Dem Weihnachtsmann fehlten da die Worte, aber er wollte sich nicht geschlagen geben und sann nach einer List, doch noch das Geheimnis der Geschenke zu lüften.

Als dann bald auch Balthasar, von Speis und Trank nach langer Fahrt ermüdet, im süßen Reich der Träume weilte, ergriff der Weihnachtsmann behände die Gelegenheit und tauschte heimlich die Beutel der weisen Männer durch eigene, äußerlich gleiche, die er von seinen Dienern nach seinem Plan und seiner Berechnung hatte vorbereiten lassen. Und als am nächsten Morgen die weisen Männer, zufrieden, wenn auch mit schwerem Kopfe, aufbrachen und dem Weihnachtsmann für alles dankten, trugen sie also die falschen Beutel von dannen. „Ziehet nun hin und machet fleißig Euren mächtigen Zauber. Und wenn ihr startet, so will ich auch kommen und ihn ansehen“, sagte der Weihnachtsmann noch beim Abschiede.

Da sie nun den Weihnachtsmann besucht hatten, zogen die drei Weisen hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen hin, bis dass er kam und stand oben über, da die area aedificii war. Sie sahen den Stern, wurden sie hoch erfreut und gingen hin und fanden in der Weihnacht das pulchra agro, legten ihre Beutel nieder um vor den vielen Menschen, die warteten auf die Eröffnung des portus volatus, ihren Zauber zu beginnen mit Weihrauch, Myrrhe und Gold.

Als aber an der Stelle Balthasar − Gott schütze sein Leben – seine Gabe von Weihrauch feierlich öffnete und diesem Wohlgeruch und weißen Rauch zur Prüfung der maschinellen Rauchabzugsanlagen, der Lage, Anordnung und Bemessung der Rauch- und Wärmeabzugsanlagen mit den Querschnitten bzw. Luftwechselraten sowie der Überdruckanlagen zur Rauchfreihaltung von Rettungswegen nach PrüfVO entlocken wollte, quoll nur dicker schmutziger schwerer Schaum nach DIN EN 13565-1, DIN EN 13565-2 aus dem Beutel, den Bellum Bulla [9], der listige Diener des Weihnachtsmanns, vertauscht hatte.

Da riss schnell Caspar, der Hüter des Schatzes, seinen Beutel mit Myrrhe auf, um mit duftendem Schein den Himmel über pulchra agra hell und farbig zu erleuchten. Doch zu seinem Stauen stieg aus dem Sack, den der Diener Dominus Aulicus [9] vertauscht hatte, nur schwaches Licht von einem Lux, um als Sicherheitsbeleuchtung gem. ASR A2.3, ASR A3.4/3, M-EltBauVO, ISO 30061, DIN EN 1838, DIN EN 13032-3, DIN 5035-6, DIN EN 12193, BGR/GUV-R 108, DIN 4844-1, DIN ISO 3864-1, DIN EN ISO 7010, DIN VDE 0100-560, DIN EN 50172, DIN V VDE V 0108-100, DIN VDE 0100-718, DIN VDE 0100-710, DIN VDE 0100-600, DIN EN 60598, DIN EN 60598-2-22, DIN EN 50171, DIN EN 50272-2, DIN EN 60896-21, DIN EN 62034 zu dienen. Groß war da das Stöhnen und Fluchen aus den Reihen der Zuschauer.

Als schließlich die Reihe an Melchior kam, den König des Lichts, entzündete er die Schnur an seinem Beutel, um für das große Eröffnungsfest zur Freude und zum Erstaunen aller Bewohner Berlins und Brenoburgums einen großen bunten und strahlenden Reigen von Feuer und Raketen voller Sonnen und Sterne zu zünden. Allein aus dem Sack, den der Diener Consiliator Magnus [9] präpariert hatte, kam nur ein Feuerlöscher nach ASR A2.2, DIN 14406-1, DIN 14406-2, DIN 14406-3, DIN 14406-4, DIN 14406-4 Beiblatt 1, DIN EN 3-7, DIN EN 3-8, DIN EN 3 Beiblatt 4, DIN EN 3-9, DIN EN 3-10, DIN EN 1866-1, DIN EN 1866-2, DIN EN 1866-3, DIN ISO 1021 mit dem Barte und der Mütze des Weihnachtsmanns.

So hatten der Weihnachtsmann und seine Diener in ihrer Tücke den BRANDSCHUTZ erfunden. Die weisen Männer aber schämten sich und wollten ihre Schritte nach diesem schändlichen Auftritt nicht noch einmal nach Berlin lenken; und sie zogen durch einen anderen Weg wieder in ihr Land.

  • 1 vortrefflicher Acker − Schönefeld
  • 2 Flughafen
  • 3 Meinhard von Gerkan
  • 4 Hartmut Mehdorn und Karsten Mühlenfeld
  • 5 Müller
  • 6 Brandenburgische Bauordnung
  • 7 Andreas Geisel
  • 8 abwertend: ein vertrottelter oder vertrottelt scheinender Mensch
  • 9 Namen der Diener sind der Redaktion bekannt!
Eberl-Pacan
Architekten + Ingenieure für Brandschutz
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