Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft

Deppisch Architekten, Biohotel im Apfelgarten, Hohenbercha, 2006       © sebastian schels/pk-odessa.com
Deppisch Architekten, Biohotel im Apfelgarten, Hohenbercha, 2006 © sebastian schels/pk-odessa.com

Das Architekturmuseum der Technischen Universität München zeigt zusammen mit dem Fachgebiet Holzbau der TU München in einer großen Ausstellung “Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft” die technischen, ökonomischen und gestalterischen Möglichkeiten des Materials.

Architekturmuseum der TU München...

10.11.2011 – 05.02.2012

Pinakothek der Moderne

Die Vereinten Nationen haben 2011 zum ›Internationalen Jahr der Wälder‹ ausgerufen. Aus diesem Anlass zeigt das Architekturmuseum zusammen mit dem Fachgebiet Holzbau der TU München in einer großen Ausstellung ›Bauen mit Holz – Wege in die Zukunft‹ in der Pinakothek der Moderne die technischen, ökonomischen und gestalterischen Möglichkeiten des Materials.

Holz hat als Baumaterial eine Bedeutung gewonnen, die noch vor wenigen Jahren kaum für möglich gehalten worden wäre. Das sich seit den 1970er-Jahren entwickelnde globale Bewusstsein für eine Schonung der Ressourcen und die Beachtung ökologischer Grundsätze hat auch im Bauwesen ein neues Denken herbeigeführt.

Bautechnische Forschungen haben große Verbesserungen beim Brand- und Lärmschutz von Holzbauten bewirkt, und computergestützte Berechnungs- und Fertigungsmethoden ermöglichen völlig neue Formen der Gestaltung.

Einer der ältesten Baustoffe liefert somit entscheidende Beiträge zu einer ressourcenschonenderen Architektur, ein vertrautes Material präsentiert sich in einer neuen Vielfalt.

Diese Botschaften bestimmen die Ausstellung, mit der dieser Wandel einer breiten Öffentlichkeit verständlich und anschaulich vermittelt werden soll.

Die Vertreter der modernen Architektur sahen lange Zeit im Holz ein konventionelles Material, das nicht in der Lage sei, neue und zeitgemäße Konzepte auszudrücken.

Diese Abwertung von Holz gegenüber Materialien mit einem angeblich stärkeren technischen und modernen Ausdruck ist durch die jüngsten Entwicklungen im Holzbau völlig obsolet geworden.

Im Gegenteil: Holz kann heute geradezu als der Exponent und Garant eines zukunftsorientierten Bauens bezeichnet werden.

In der Publikation zur Ausstellung analysieren neun renommierte Fachautoren die ökologische Bedeutung, das technologische Potenzial und die neue Ästhetik des vertrauten Baustoffs. 52 ausgewählte internationale Beispiele veranschaulichen die neuen digitalen Fertigungsmethoden und die architektonische Vielfalt moderner Holzkonstruktionen vom Niedrigenergiehaus über weit gespannte Tragwerke bis zum Hochhausbau.

Quelle: Architekturmuseum der TU München

Eberl-Pacan
Architekten + Ingenieure für Brandschutz
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