Historisches zum “Problem-BER

“Täuschen, tarnen, tricksen” oder Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? dachten damals viele politische Akteure beim Flughafen Berlin-Brandenburg. Großmundig, schamlos und gegen besseres Wissen machten sie Versprechen, die sich heute alle wie Spott anhören.

Wir haben Sie festgehalten.

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Steuerzahlerbund zum BER

“Ein Manifest von Fehlplanungen”

Der Bund der Steuerzahler findet viele Worte für den BER, nur kein gutes: Der Flughafen sei ein Manifest von Fehlplanungen, Missmanagement, unvollständigen Bauunterlagen und …

Während auch der Steuerzahlerbund in den Chor der Kritiker des Flughafendebakels einstimmt, rückt sich ein früherer Aufsichtsrat selbst in den Fokus und findet deutliche Worte für die Misere.

19. September 2012 von Alexander Fröhlich

Manifest

Der Steuerzahlerbund hat wegen des Debakels um den Hauptstadtflughafen heftige Kritik am Management und am Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft (FBB) geübt. In seinem „Schwarzbuch“ zur Steuerverschwendung der öffentlichen Hand, das der Verband am Mittwoch vorstellte, wird den Regierungsvertretern Berlins, Brandenburgs und der Bundesregierung im Aufsichtsrat „politisches Versagen“ und „blindes Vertrauen“ zum „überforderten Management“ vorgeworfen. Der BER ist ein „Manifest von Fehlplanungen, Missmanagement, unvollständigen Bauunterlagen und Kostenüberschreitungen“.

Es sei nicht auszuschließen, dass sich die Baukosten, die von einst geplanten 2,4 Milliarden auf mittlerweile 4,3 Milliarden Euro gestiegen sind, noch weiter erhöhen. Die Politiker in den Reihen des BER-Aufsichtsrates, darunter Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) als Vorsitzender und Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) als Vize, müssten daher in der letzten Bauphase durch externe Fachleute und kompetente Fachbeamte ersetzt werden.

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Frühe Pannen

Schon im September 2011 berichteten wir in unserem Blog über Pannen und Pleiten, die damals keiner wissen oder hören wollte.

Pannen und Pleiten

Tarnen, trügen, täuschen war schon immer Methode.

Wowi, der Märchenonkel

BBI: Finanzierung bald gesichert
27. Juni 2008 (za) Tagesspiegel

Der Tagesspiegel hat am 28.05.2013 mit Strafandrohung untersagt, dass dieser Beitrag hier veröffentlicht wird. :-(

Märchenonkel

Großflughafen-Projekt BBI:

Die politisch Verantwortlichen schweigen

31. August 2007 von Klaus Kurpjuweit

Der Tagesspiegel hat am 28.05.2013 mit Strafandrohung untersagt, dass dieser Beitrag hier veröffentlicht wird. :-(

Politiker schweigen

kein Text

BBI: Wowereit beim ersten Spatenstich

5. September 2006 Rathaus Aktuell

Nach fast 15-jähriger Planung und langwierigen Rechtsstreitigkeiten hat der Bau eines neuen Großflughafens für Berlin begonnen. Mit dem ersten Spatenstich gaben der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck und Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee am 5. September 2006 das Startsignal für den künftigen Airport Berlin Brandenburg International (BBI). Für zwei Milliarden Euro wird der Flughafen Schönefeld südöstlich der Hauptstadt bis Herbst 2011 zum bundesweit drittgrößten Luftfahrtkreuz ausgebaut.

Erst im März hatte das Bundesverwaltungsgericht den Weg für eines der letzten großen Verkehrsprojekte der deutschen Einheit freigemacht. Tiefensee sprach von einem «großen Tag für den Ostteil unseres Landes». Der neue Flughafen werde die Hauptstadtregion in eine neue Liga katapultieren. Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit sagte, der BBI sei ein Garant für zehntausende neue Arbeitsplätze. Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck betonte, auch über den Flughafen hinaus eröffneten sich Perspektiven für zahlreiche Branchen wie Tourismus oder Wissenschaft.

Die Planungen für das Vorhaben dauerten fast 15 Jahre. Der BBI mit einer Startkapazität von 22 Millionen Reisenden im Jahr soll künftig als einziger Flughafen der Region das ineffiziente Luftverkehrssystem aus den Tagen der Teilung ersetzen. Bisher läuft der Flugbetrieb noch immer über die drei Standorte Tegel, Tempelhof sowie Schönefeld, den einstigen Zentralflughafen der DDR. Dank des Booms der Billigflieger peilen die drei Flughäfen in diesem Jahr zusammen bereits die Marke von 18 Millionen Passagiere an.

Wirtschaft und Fluggesellschaften fordern seit langem einen modernen Flughafen für die Region. Für Wirbel sorgte aber Kritik des Billigfliegers Easyjet, wegen der Terminalgestaltung drohten zu hohe Gebühren, die den Flughafen unattraktiv machen würden. Wowereit, der auch Aufsichtsratschef des Flughafens ist, betonte, die Bauherren ließen sich nicht von einer einzelnen Fluglinie unter Druck setzen. Der BBI werde kein überdimensionierter «Marmorpalast», aber auch «keine Wellblechhütte». Der Kostenrahmen müsse eingehalten werden.

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Eberl-Pacan
Architekten + Ingenieure für Brandschutz
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