Eine Vision wird Realität

Die Geschichte eines besonderen Bauwerks

Gefühlt kenne ich Susanne Scharabi schon seit ewigen Zeiten.

Tatsächlich lernte ich sie auf dem Holzbau-Forum 2012 in Köln kennen. Eine Berliner Architektin (sie), die sich dem Holzbau verschrieben hatte, berichtete in einem Vortrag über ihr Projekt WOHNEN AN DER BARNIMKANTE Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in Holz-Mischbauweise in Berlin Prenzlauer Berg, Fehrbelliner Straße. Ein Grünschnabel (ich), der sich 2007 dem Brandschutz im Holzbau verschrieben hatte, lauschte andächtig im Publikum. Nach ihrem Vortrag wagte ich es, sie anzusprechen und ihr von meiner Mission zu berichten.

Interview

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Umso mehr freute ich mich, als die Arge Scharabi/Raupach im März 2014 mit einer großen Herausforderung, einem damals noch ungewöhnlich großen Holzbauprojekt, 6 Geschosse mit 40 Wohneinheiten, auf mich zukam. Begeistert erstellte ich ein Angebot und wurde tatsächlich in das Holzbau-Team um die Architektengemeinschaft aufgenommen. Alle waren wir überzeugt vom Baustoff Holz. Alle – außer mir – brachten auch eine Menge Erfahrung im Holzbau mit und waren Garanten für den Erfolg des Projekts.

Holz Holz Holz

Von Beginn an wollten wir so viel Holz wie möglich wagen.

Ich erinnere mich noch gut an das bass erstaunte Gesicht des Statikers bei einer ersten Planungsbesprechung: Während die Architekten von Treppenhaus- und Aufzugswänden aus Holz schwärmten, die er vielleicht zu Aussteifungszwecken gerne aus Stahlbeton gebaut hätte, lehnte er sich in der Gewissheit, dass ich als Brandschützer den Architekten diese Flausen schon austreiben würde, bequem zurück, bevor er mit seinem Konzept zum Tragwerk an der Reihe wäre.

Vor Überraschung wäre er fast vom Stuhl gefallen, als ich die Gedanken der Architekten engagiert unterstützte und heftig für unbekleidete Holzwände an jeder möglichen Stelle votierte.

Insgeheim war mir natürlich klar, dass ich mich auf sehr sehr dünnem Eis bewegte und ich im schlimmsten Fall einen sehr guten Plan B für einen ehrenvollen Rückzug brauchen würde.

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Doch alles wurde gut. Unser – damals noch ungewöhnliches – Brandschutzkonzept für „Walden 48” Brandschutzkonzept basierte auf drei wichtigen Säulen:

Abbrand

Die erste Säule war eine Brandschutzbetrachtung zum Thema Holz, die mich schon lange umtrieb: Bauteile (z.B. Wände und Decken) für Gebäude der Gebäudeklasse (GK) 5 müssen feuerbeständig (90 Minuten Feuerwiderstand) sein. Das ist ohne jegliche Abstriche bei der Sicherheit dieser Bauteile auch möglich, wenn sie aus Holz hergestellt sind. Warum müssen dann an den Baustoff Holz höhere Anforderungen gestellt werden als an andere Baustoffe? Das konnte uns keiner wirklich erklären. Vom „Beitrag, den ein Bauteil zur Brandlast leistet“, war die Rede oder von der Möglichkeit, dass Bauteile aus nichtbrennbaren Bauteilen auch über 90 Minuten hinaus, standsicher sein können.

Das hatte mich nicht überzeugt. Bei meiner Beschäftigung mit dem Thema „Brandschutz für Holzbauten“ seit etwa 2007 war ich zu der Auffassung gelangt, dass der Feuerwiderstand für Bauteile aus allen Baustoffen 90 Minuten betragen müsste und nicht für solche aus Holz plötzlich 100 oder gar 120 Minuten, nur weil die Bauteile aus anderen Baustoffen ggf. einen längeren Feuerwiderstand bieten oder weil sie nicht brennen.

90 Minuten sind 90 Minuten. Basta. F 90-B – feuerbeständig (auch) aus brennbaren Baustoffen, das war damals mein Credo und bei “Walden 48” wollte ich es kompromisslos umsetzen.

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Sicherheitstreppenraum “light”

Säule zwei war ein Sicherheitstreppenhaus mit Rauchspüllüftung („Sicherheitstreppenraum light“), der damals heiß diskutiert und in eigen Fällen eingesetzt wurde, in denen aus verschiedenen Gründen – meist fehlende Anleitermöglichkeiten der Feuerwehr – der zweite Rettungsweg fehlte.

Im Projekt „Walden 48“ dienen drei „Sicherheitstreppenräume light“ dazu, kleine, einseitig zum Garten ausgerichtete Wohnungen ab dem 3. OG entfluchten zu können. Sie verfügen ansonsten über keinen 2. Rettungsweg (Anleiterhöhe > 8m). In Verbindung mit feuerhemmenden und rauchdichten Wohnungseingangstüren ergab sich die Möglichkeit, sichtbare Holzoberflächen bzw. -untersichten der Treppenläufe und -podeste zuzulassen

Zusätzlich gaben uns diese Sicherheitstreppenräume, in Verbindung mit feuerhemmenden und rauchdichten Wohnungseingangstüren, die Möglichkeit sichtbare Holzoberflächen, entweder für die Wände oder für die Treppen, zuzulassen. Aus verschiedenen Gründen haben sich die Architekten für die Holztreppen entschieden, sodass in dem Gebäude vorgefertigte Treppenläufe und -podeste aus sichtbarem Holz eingebaut werden.

Bauprodukte im Holzbau

Die dritte Säule war eine intensive Beschäftigung mit dem Thema: „Einsatz von Bauprodukten im Holzbau“.

Viele der wichtigen Bauprodukte für den Brandschutz, wie Abschottungen oder Brandschutzklappen, hatten Verwendbarkeitsnachweise für typische feuerbeständige Bauteile aus nichtbrennbaren Baustoffen. Für den Einbau in unsere „feuerbeständigen“ Bauteile aus Holz waren sie allerdings nicht zugelassen. Selbst so einfache Bauteile wie nichttragende Außenwände konnten zur Stolperfalle werden, nur weil sie aus Holz hergestellt wurden.

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Das Bauwerk

Die tragenden Wände und sämtliche Decken werden in massiver Holzbauweise erstellt. Die Fassaden bilden hohlraum-gedämmte Holzrahmenkonstruktionen, die auf der Gartenseite außen mit Holz und zur Straße hin schindelverkleidet ausgebildet werden. Wohnungstrennwände werden einseitig holzsichtig, also unbekleidet, und – aus Gründen des Schallschutzes – auf der anderen gipskartonbekleidet ausgeführt.

Die Decken sind durchgehend holzsichtig. Die drei Fahrstuhlkerne als auch sämtliche Treppenläufe und dazugehörigen Treppenpodeste werden in Massivholz ausgebildet. Lediglich die Treppenhauswände werden in Stahlbeton erstellt.

Die mit 13 Metern Tiefe angelegten Wohneinheiten werden durch Deckenspannweiten von 7,20 m ohne Stützen realisiert. Das bietet den Bewohnern den größtmöglichen Gestaltungsspielraum mit loftartigen Wohnungen aber auch kleinteiligen Grundrissen.

Während die Bauordnung an nichttragende Außenwände von Gebäuden der GK 4 und 5 aus nichtbrennbaren Baustoffen keine Anforderungen stellt, müssen solche aus brennbaren Baustoffen (Holz) plötzlich nichtbrennbar sein.

Eigentlich eine unverständliche Frechheit, in der Praxis aber plötzlich ein unüberwindliches Hindernis. Da sich der Holzbau zu diesem Zeitpunkt meist in der GK 1 bis 3 abspielte, hatte kein Holzbauunternehmen diese Anforderungen auf dem Schirm. Dazu kam ein hohes Maß an Uneinsichtigkeit dieser Holzbauer. „Machen wir nicht, haben wir ja noch nie gemacht“, schallte es dem Brandschützer entgegen.

Ja, wir betraten 2014 Neuland. Zähe und teilweise undankbare Pionierarbeit war gefragt. Es bedurfte vieler Diskussionen mit allen Planern zu den Ausführungsdetails bereits in einem sehr frühen Planungsstadium. Alle Hindernisse, die später einen geregelten und wirtschaftlichen Bauablauf gefährdet hätten, mussten da bereits aus dem Weg geräumt werden.

Glücklicherweise sind wir nach fünf Jahre einige Schritte weiter. Die umfassende Beschäftigung mit dem Thema Holzbau in den GK 4 und 5 führte zu Erleichterungen im Baurecht, aber auch zu Planungsstandards im Brandschutz und der Bauphysik, die von allen Beteiligten schnell verstanden und akzeptiert werden können.

Fazit

Holz ist ein High-Tech Baumaterial, das nach Jahren der Abstinenz eine Renaissace erlebt. Seine Materialeigenschaften und die umfassenden Möglichkeiten zur Vorfertigung ermöglichen ökologisches und nachhaltiges Bauen mit viel Potential zur Einsparung von CO2 ebenso wie eine schnelle Bauausführung. Dazu müssen alle Teile frühzeitg so geplant werden, das sie später optimal ineinandergreifen.

Die zeitgemäße Verwendung unter den Bedinungen der aktuellen Bauvorschriften insbesondere zum Brandschutz erfordert innovative Ansätze und komplexe Lösungen besonders bei der Planung bis in Detail. Dafür wird bereits in ersten Planungsschritten zusätzlicher Aufwand und vor allem Zeit benötigt.

Wehe dem, der diese nicht frühzeitig in seiner Termin- und Zeitplanung berücksichtigt. Durch Standardisierung der Ausführungsdetails und neue Planungsmethoden wie Building Integrated Modelling (BIM) kann der Holzbau jedoch auch hier bereits mit anderen Bauweisen mithalten.

Bautafel

  • Standort: Berlin Friedrichshain, Landsberger Allee 48
  • Bauherr: Baugemeinschaft Walden 48 GbR
  • Architekten: ARGE Scharabi | Raupach
    Scharabi Architekten in Arbeitsgemeinschaft mit Anne Raupach
    Fehrbelliner Straße 91, 10119 Berlin, scharabi anneraupacharchitektur
  • Projektsteuerung: Jörg Mauer Bauprojektmanagement
    Oranienplatz 5, 10999 Berlin, mauer-bauprojektmanagement
  • Tragwerksplanung: ifb frohloff staffa kühl ecker, Beratende Ingenieure PartG mbB
    Rheinstraße 45 – 46, 12161 Berlin, ifb-berlin
  • Brandschutz Planung und Objektüberwachung:
    Reinhard Eberl-Pacan Architekten + Ingenieure Brandschutz
    Brunnenstraße 156, 10115 Berlin, brandwende
  • Energieberatung: Ingo Andernach
    Marathonallee 13, 14052 Berlin
  • Holzbau: Rubner Holding AG
    Handwerkerzone 2, I-39030 Kiens, Italien, rubner
  • Bruttogeschossfläche: 5.500 m²
  • Baukosten: ca. 8 Mio. €
  • Energiestandard: KfW 70
  • Baujahr: im Bau


Interview Susanne und Farid Scharabi – Architekturbüro Scharabi Berlin

Susanne, Du arbeitest, soweit ich weiß, bereits seit etwa 20 Jahren an dem Thema: Bauen mit Holz. Welches waren für Dich die Schlüsselmomente in dieser Zeit?

Susanne: Ein Schlüsselerlebnis für mich war der Bau einer Mensa in der Steinstraße in Berlin. Ein riesiger Laster stand in der engen ‚Steinstraße‘ – ausgerechnet in der Stein-Straße – und da war das ganze Haus drauf. In kurzer Zeit waren alle Teile montiert und im Nu entwickelte sich ein großes Raumvolumen. Mich faszinierte die archaische Einfachheit dieses Prozesses ebenso wie die Klarheit der Konstruktion und die warme Oberfläche.

Du kommst aus Unterfranken, einer holzreichen Gegend. Hat sich das auf Dein Engagement für Holzbau ausgewirkt?

Susanne: Genauer gesagt aus Mainfranken, da ist eher Wein das dominierende Element. Als Kind war ich viel im Wald und die Natur hat mich natürlich geprägt. Die Häuser dort bestehen aber eher aus Sandstein, aber die Konstruktion ist ebenso monolithisch und sichtbar wie moderne Holzkonstruktionen.

Die Schönheit der Konstruktion, die sichtbar bleibt, die Ehrlichkeit, Schlichtheit, Einfachheit, das hat mich immer schon angezogen.

Susanne und Farid, ihr beide habt bereits Projekte mit Holz geplant und gebaut, bevor es ein großes Thema in der Öffentlichkeit war. Was fasziniert Euch an diesem Material?

Susanne: Ich verstand diesen vermeintlichen Gegensatz zwischen dem natürlichen Baustoff Holz und der Stadt nicht. Warum sollte man in der Stadt nicht mir Holz bauen? Damals kamen die ersten Holzbauprodukte auf den Markt, die das Bauen mit Holz in der Stadt erleichterten, vorgefertigte Bauteile, industrielle Bauweisen und moderne Technologien ermöglichten, aber auch noch Energie und CO2 einsparen. Holz lag einfach nahe um eine Reihe von Problemen der heutigen Zeit zu lösen.

Farid: Es ist auch diese emotionale Verbundenheit mit dem Material, die jeder instinktiv in sich spürt, wenn er das erste Mal damit zu tun hat. Ohne diesen psychologischen Moment, wäre es nicht zu diesem Trend hin zum Holz gekommen.

Genau! Was denkt Ihr, woher kommt eigentlich der Trend zum Bauen mit Holz?

Susanne: Es gibt eine Reihe von Gründen mit Holz zu bauen: CO2-Einsparung, schnelles Bauen durch Vorfertigung, Verlagerung der Arbeit von der Baustelle in die Industriehalle, aber auch die Einsparung von Arbeitskräften durch effektivere Technologien. Holz hat sich in den letzten Jahren bewährt und es hat sich gezeigt, dass es keine Nachteile gegenüber konventionellen Massivbauten gibt. Auch Schallschutz und Brandschutz haben wir inzwischen im Griff.

Farid: Holzbau liegt auch im Trend, weil man sich damit von konventionellen Bauweisen abgrenzen und Individualität beweisen kann.

„Walden 48“, der derzeit größte Holzbau Berlins, begeistert die Architektur- und Holzbauszene. Was habt Ihr aus dem Planungsprozess für dieses Projekt gelernt und mitgenommen?

Susanne: Zusammen etwas entwickeln, das mehr ist als die Summe der Leistungen der Einzelnen. Es wurde früh zusammengearbeitet, jeder brachte Ideen ein, die detaillierte Umsetzung wird gemeinsam im Team entwickelt. Es war für alle eine extreme Bereicherung der Arbeit, dass jeder seine Ideen einbringen konnte.

Farid: Das liegt einfach im Zeitgeist. Die Welt ist komplexer geworden und als Architekten mit Herz und Seele müssen wir in alle Richtungen kucken um diese Komplexität beherrschen zu können. Der Architekt steht nicht mehr nur an der Spitze des Bauprozesses, sondern er muss ihn orchestrieren, er muss dafür sorgen, dass seine Vision von allen Beteiligten gleichermaßen umgesetzt werden.

Wie hat der Holzbau Eure Arbeit als Architekten verändert?

Susanne: Eigentlich haben wir von Anfang an mit Holz gearbeitet. Das erste Projekt war ein Badezimmer aus Holz für den Einbau in eine Wohnung; mit beschichteten Holzplatten über der Badewanne. Holzbau gehört zu unserer Arbeit von Anfang an. Wir haben gelernt, Zwänge auch als Chancen zu begreifen. Es hat durchaus einen Reiz, sich immer wieder mit Widrigkeiten auseinanderzusetzen.

Farid: Es ist die Harmonisierung der Widersprüche, diese Art der Sinnstiftung, die Gruppendynamik, die im Planungsprozess entsteht, die man später dem fertigen Projekt auch ansieht und die man spürt.

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Wie schafft Ihr es, Bauherrn, Investoren, Projektsteuerer oder Banken vom Holzbau zu überzeugen? Oder ist das heutzutage schon eine Selbstläufer?

Susanne: Das beste Argument ist die Wertigkeit der Gebäude und die Nachhaltigkeit dieser Bauweise. Holzbau war zu Beginn sehr attraktiv für Baugruppen und Baugenossenschaften, für Bauherren, bei denen ein Bewusstsein für Ökologie und Nachhaltigkeit vorhanden ist. Inzwischen werben auch Investoren und Projektentwickler mit der Holzbauweise als besonderes Marketingmerkmal.

Welche aktuellen Holzbauprojekte bearbeitet Dein Büro gerade neben „Walden 48“?

Farid: Ein wichtiges Projekt ist die Schöneberger Linse mit 16 Wohnungen am Bahnhof Südkreuz. Dort haben wir uns in einem Konzeptverfahren mit einer weiterentwickelten Holzbauweise beworben und den Zuschlag bekommen. Gerade fertiggestellt wurde B-Part am Gleisdreieck in Berlin. Es ist Teil eines Experimentierlabor für das ideale Stadtquartier, ist natürlich aus Holz gebaut und kann komplett ab- und an anderer Stelle wieder neu aufgebaut werden.

Was erwartet Ihr für den Holzbau in diesem und in kommenden Jahren? Gibt es Trends, die den Markt bestimmen werden?

Susanne: Der Planungs- und Bauprozess wird weiter optimiert und Baufirmen früher eingebunden werden. Der industrielle Holzbau hat dafür sehr viel Potenzial. Der ökologische Aspekt muss jedoch noch weiter verfolgt werden; es müssen noch mehr nachhaltige Produkte im Ausbau und in der Ausstattung der Häuser verwendet werden.

Farid: Man kann hier einen Vergleich mit der E-Mobilität ziehen. Das sind keine Gags mehr, das sind Zukunftstechnologien die immer mehr Akzeptanz gewinnen. Die Kinder, die freitags demonstrieren und die Schule schwänzen, machen es uns vor. Wir müssen CO2 einsparen und das Klima schützen. Holz ist ein klasse CO2 Speicher, doch die Infrastruktur muss besser werden, wir brauchen z.B. mehr Firmen, auch in Berlin und Brandenburg, um die Transportwege zu verkürzen …

Susanne: Holzbau hat eine große Strahlkraft, er kann konkrete Probleme der Menschheit bewältigen und unsere Hoffnungen auf eine bessere Umwelt und ein weiter erträgliches Klima einlösen.

Eberl-Pacan
Architekten + Ingenieure für Brandschutz
Brunnenstraße 156
10115 Berlin-Mitte
Tel. +49 30 700 800 930